Langbett Karlsminde

Langbett Karlsminde

Foto: Langbett Karlsminde

zurück: Hafen Langballigau         vor: Seenotrettungsboot Werner Kuntze

Bei dem Langbett in Karlsminde handelt es sich um ein Hünengrab aus der Jungsteinzeit um etwa 2500 v. Chr.

Das 56 m lange Langbett von Karlsminde wurde in den Jahren 1976-1978 restauriert. Es handelt sich dabei um ein archäologisches Denkmal, das für Jedermann öffentlich zugänglich ist.

Man erreicht es über die L26 von Eckernförde nach Waabs. Kurz nach Gut Hohenstein und kurz vor Schloss Ludwigsburg geht ein kleiner Weg nach rechts in Richtung Ostseestrand. Nach etwa 500 Metern liegt das Langbett Karlsminde auf der linken Seite.

Das Hinweisschild des Landesamtes für Vor- und Frühgeschichte von Schleswig-Holstein (LVF) sagt folgendes aus: -Drei Grabkammern (Dolmen) liegen in einem steingefaßten Erdbett, -Riesenbett-. Länge: 60m, Breite: 5,5m, Höhe: 2,5m. Die Steinumfassung besteht aus Findlingen mit einem Gewicht von 1,5t bis 2,5t. Quaritzplatten und Lehm schließen die Zwischenräume. Die Kammern dienten als Grüfte für wiederholte Bestattungen. Den Toten gab man Gerät, Schmuck und Tongeschirr mit. Urnengräber aus der Eiszeit im Hügelmantel belegen die weitere Benutzung dieser Grabstätte bis in die Jahrhunderte nach Christi Geburt.-

Weiterhin ist auf dem Schild eine Skizze der Grabanlage vor und nach der Restaurierung abgebildet.

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