
Foto: Kirche Borby in Eckernförde
Ein Historisches Juwel über der Ostsee: Die Kirche Borby in Eckernförde. Wer seinen Urlaub in der Region Schlei-Ostsee verbringt, sollte einen Besuch im Eckernförder Stadtteil Borby nicht versäumen. Hoch oben auf dem Petersberg (früher Ballastberg) thront die Borbyer Kirche, eine spätromanische Feldsteinkirche, die weit über die Eckernförder Bucht blickt.
Architektur und Geschichte aus dem 12. Jahrhundert
Die Borbyer Kirche wurde um das Jahr 1150 bis 1180 errichtet und gehört damit zu den ältesten Bauwerken der Region. Als typischer Feldsteinbau südschleswigscher Art beeindruckt sie durch ihre schlichte, aber kraftvolle Ausstrahlung.
Besonderes Highlight im Innenraum: Der prachtvolle Schnitzaltar ist ein wahres Meisterwerk. Er entstand unter dem künstlerischen Einfluss von Hans Gudewerdt dem Jüngeren, einem der bedeutendsten Bildschnitzer des Barock in Schleswig-Holstein.
Vom eigenständigen Seebad zum Stadtteil von Eckernförde
Wussten Sie, dass Borby früher ein eigenständiges und sehr beliebtes Seebad war? Erst später wurde es nach Eckernförde eingemeindet. Ein Spaziergang zur Kirche lohnt sich nicht nur wegen der Architektur, sondern auch wegen der fantastischen Aussicht auf den Hafen und die Ostsee, die man vom Petersberg aus genießt.
Ihr Besuch bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Borby
Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung inmitten einer lebendigen Urlaubsregion. Sie ist ideal als Ziel für eine Wanderung entlang der Eckernförder Bucht oder als kultureller Stopp während Ihres Ostsee-Urlaubs geeignet. Tipp: Verbinden Sie den Besuch mit einem Spaziergang an der hiesigen Uferpromenade, um das maritime Flair des alten Borby zu spüren.